05222013Headline:

Der Joshua Tree National Park

Eine Reise nach Kalifornien bietet immer viel und speziell Naturliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Rechnung. Höhepunkte bei einer Kalifornien-Reise sind sicherlich die Nationalparks und einer der imposantesten und bekanntesten davon ist der Joshua Tree Nationalpark. Dieser Park zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Gegenden Kaliforniens. Er liegt im südlichen Teil Kaliforniens, nur ca. 230 km von Los Angeles entfernt. Auf unglaublichen 250.000 Hektar Land zeigt die Natur sich von ihrer schönsten Seite.

Es gibt drei Eingänge zum Park und, nachdem man die Parkgebühr bezahlt hat, bekommt man im ‘Visitor Center’ ausführliche Informationen über den Park, über die gut angelegten Wanderwege und die Verhaltensregeln im Park.

Was bietet der Joshua Tree Nationalpark?

Die heimischen Bäume im Park, die Joshua Trees, gaben diesem Nationalpark den Namen. Die wie riesige Kakteen aussehenden Joshua-Palmlilien werden bis zu 900 Jahre alt und bis zu 18 m hoch. Im Joshua National Park treffen zwei Wüstenökosysteme aufeinander, die Mojave-Wüste und die Colorado-Wüste. Diese Wüsten unterscheiden sich hauptsächlich durch die unterschiedlichen Höhenlagen und dadurch bedingt ist auch die Vegetation eine andere.

Die außergewöhnliche Landschaft des Joshua Nationalparks ist Heimat von vielen Tieren, darunter die unterschiedlichsten Reptilien- und viele Vogelarten. Speziell im Frühjahr wird der Besucher mit einer traumhaft schönen Pflanzenvielfalt und üppigen Vegetation verwöhnt. Blühende Joshua-Trees, Yucca-Palmen und viele verschiedene Kakteenarten erfreuen den Naturliebhaber, die Natur zeigt sich nun in ihrer vollen Schönheit. Im Park gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu erkunden und Aussichtspunkte zu erklimmen.

Wie kann der Park erforscht werden?

Am besten kann der Park bei Wanderungen erkundet werden, es gibt einige Nationalpark-Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Diese ‘Trails’ sind gut beschildert und der Besucher sollte sich unbedingt an gewisse Sicherheitsvorschriften halten (z.B. genügend Wasservorräte mitnehmen, Tiere nicht berühren und Pflanzen nicht pflücken bzw. ausreißen).

Aber auch Kletterer kommen hier auf ihre Rechnung und erkunden auf diesem Weg die außergewöhnlichen Felsformationen. Wer die Natur noch besser beobachten will, campiert in einem der neun öffentlichen Campingplätze. Speziell im westlichen Teil des Parks wird man wunderschöne Bäume, aber auch bizarre Gesteinsformen sehen. Dieser Teil ist auch touristisch sehr gut erschlossen und viele Sehenswürdigkeiten können mit dem Auto erkundet werden.

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Bildquelle: Graham (aka gtall1). “Jopshua Tree”.
Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Flickr.com