05252013Headline:

Die 4 NBA Teams in Kalifornien

Kobe Bryant, Star der Los Angeles Lakers

Kobe Bryant, Star der Los Angeles Lakers

In Amerika gibt es viele Ballsportarten, die dort sehr populär sind. Neben American Football und Baseball ist das vor allem Basketabll. Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA erfreut sich auch in Deutschland einiger Beliebtheit, nicht zuletzt Dank der Erfolge des deutschen NBA-Stars Dirk Nowitzki, der mit den Dallas Mavericks 2011 die Meisterschaft gewann. Die National Basketball Association, so der volle Name der Liga, gilt als die wohl spielstärkste und beliebteste Basketballliga der Welt. Sie besteht zurzeit aus 30 verschiedenen Mannschaften. Allein 4 davon kommen aus Kalifornien.

Die 4 Mannschaften aus Kalifornien

Diese 4 Mannschaften sind die:

  • Los Angeles Lakers
  • Los Angelas Clippers
  • Golden State Warriors
  • Sacramento Kings

Damit stellt Kalifornien die meisten Teams der Liga und kann sich damit quasi als NBA-Bundesstaat bezeichnen. Das liegt auch daran, dass die Los Angeles Lakers mit 16 gewonnenen Meisterschaften die zweiterfolgreichste Mannschaft hinter den Boston Celtics sind und seit Jahrzehnten auch jedes Jahr um den Titel mitspielen. Die Mannschaft in gelb und lila ist weltweit eines der Aushängeschilder der Liga und auch der Stadt Los Angeles. Über die Jahre hatten die Lakers einige NBA-Superstars unter Vertrag wie beispielsweise Magic Johnson, Shaquille O’Neal oder Kobe Bryant. Letzterer spielt bereits seit 1996 ununterbrochen und ausschließlich für die Lakers und hat das Team in dieser Zeit 5 mal zur Meisterschaft geführt. Bryant ist auch Kapitän der Mannschaft, die von Mike Brown trainiert wird. Mit ca. 900 Millionen sind die Lakers auch das teuerste Franchiseunternehmen der NBA.

Neben den Lakers spielt mit den Los Angeles Clippers auch noch ein zweites Team in derselben Stadt, was in der Liga ansonsten ein Novum darstellt. Beide Teams teilen sich das Staples Center als Spielstätte. Während die Lakers, als erfolgreiches und spektakuläres Team, als die Mannschaft der Hollywood-Stars und des Glamours gelten, waren die Clippers jahrelang die graue Maus der Liga und eher am Tabellenende zu finden. Der Club wurde 1970 unter dem Namen Buffalo Braves gegründet und war ursprünglich an der Ostküste beheimatet. Man entschloss sich jedoch 1983 nach Los Angeles zu ziehen, da dieses einen besseren Markt bot. Bis heute konnte die Mannschaft in weiß-rot noch nie eine Meisterschaft gewinnen. Erst mit der Verpflichtung des Vorzeige-Athlethen Blake Griffin und Point Guard Chris Paul fand das Team zu einer spektakuläreren und auch erfolgreicheren Spielweise und konnte sogar in die Playoffs einziehen. Ihr derzeitiger Cheftrainer ist Vinny del Negro.

Die dritte der vier Mannschaften sind die Golden State Warriors. Diese sind in Oakland, der Nachbarstadt von San Francisco, beheimatet. Ihr Name bezieht sich auf den Goldrausch von 1849. Der Club war einer der Gründungsmitglieder der NBA und wurde schon 1946 von Eddie Gottlob gegründet. Insgesamt konnten sie während dieser Zeit bis heute 3 Meisterschaften gewinnen. Ihr derzeitiger Cheftrainer ist Mark Jackson.

Die vierte Mannschaft sind die Sacramento Kings und, wie der Name schon vermuten lässt, in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento beheimatet. Sie wurden 1948 als Rochester Royals gegründet und waren zunächst an der Ostküste beheimatet. Man zog dann aber im Laufe der Zeit immer weiter nach Westen. Die Mannschaft konnte bis heute nur eine Meisterschaft gewinnen und zwar 1951 in den Anfangsjahren des Teams. Ihre Spielstätte ist der Power Balance Pavilion. Die Kings gelten auch eher als unscheinbares und erfolgloses Team. Nur um die Jahrtausendwende hatten die Kings eine kurze Hochphase als sie 2001, mit Stars wie Chris Webber, Mike Bibby und Vlade Divac, in die Western Conference Finals gegen die Los Angeles Lakers einziehen konnten. In diesem NBA-Halbfinale verloren sie allerdings das entscheidende siebente Spiel gegen die Lakers, welche anschließend in die NBA-Finals einzogen.